Zur Wirkung von Gewalt in Videospielen


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Es wird geschossen und geprügelt, erstochen und weggesprengt. Jugendliche scheinen vor dem Rechner kollektiv die Magazine ihrer virtuellen Sturmgewehre leer zu schießen. 

Währenddessen wirkt es so, als interessiere sich die Öffentlichkeit für diese Obsession nicht weiter. Shooter-Spiele wie »Fortnite« werden von Millionen Menschen gespielt, oft sind es Kinder. Das Spiel wurde von der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) ab zwölf Jahren freigegeben. Natürlich ist »Epic Games«, der Anbieter von »Fortnite«, Mitglied der USK.

Jugendliche spielen durchschnittlich zwölf Stunden in der Woche; Spielzeiten von über fünf Stunden täglich sind längst keine Besonderheit mehr. Das ist unglaublich viel Zeit, die mit dem Erschießen von anderen Charakteren verbracht wird, setzen die erfolgreichsten Spiele doch alle auf Gewalt. Was richten diese Gewaltdarstellungen in den Köpfen der Kinder und Jugendlichen an?

Zu diesem Thema sprach Tim-Can Werning mit Prof. Dr. Barbara Krahé, Professorin für Sozialpsychologie an der Universität Potsdam, Preisträgerin des Deutschen Psychologie Preises, Präsidentin der International Society for Research on Aggression und außerdem Expertin für Forschung zu Aggression im Zusammenhang mit gewalthaltigen Videospielen.

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